textunes goes Comic: Life Strips als iPhone-App

#Life Streams geistert durch die Blogosphäre, der Berliner Comice-Virus Life Strips infiziert währenddessen die Bildschirme der Welt.
Haben sich bisher nur einige wenige Millionen im U-Bahn TV einer deutschen Kleinstadt mit dem Daily Strip von Marc Seestaedt angesteckt, springt er jetzt auf Smartphones weltweit über.

>>>ENGLISH
DEUTSCH<<<

Für textunes bedeutet Life Strips gleich in zweierlei Hinsicht einen Wendepunkt:
Zum einen ist es unser erster nicht deutschsprachiger Content (und wieder mal schneller als die Großen – oder hat der Kindle bzw. der iBookstore schon ein mehrsprachiges Sortiment? nope.)
Zum andren ist es der erste Titel in unserem neuen Comic-Reader (und mal unter uns – hätten wir uns die Mühe gemacht, den zu entwickeln, wenn es bei einem Comic-Titel bleiben würde *gg*)

In diesem Sinne: Lasst euch überraschen…

Fundstück der Woche: Wer ist eigentlich Andy Strauß?

a) der kleine Bruder von Wer ist eigentlich Paul?
b) ein Glanz-Beispiel für virales Marketing?
c) einer der wenigen Poeten die auch mal was zu sagen haben, was über Sprachwixereien* hinausgeht?

Diese und viele weitere Fragen zum Selbst-Beantworten:
>>>http://www.youtube.com/watch?v=kK0Y72BErCw&feature=related<<<

* jep, hier wird nix zensiert, wir sind ja nicht, ja… äääh… ihr wisst schon… “klick.”

Das Fundstück der Woche: Das Pferd am Handy

Nein, nicht die neueste Lucky Luke-Folge, sondern eines der vielen Experimente aus der Feder des Netzpoeten Johannes Auer:
Für Entwickler (und sonstigen Fans) von enhanced eBooks ist das Werk von Auer einzuordnen unter “Steilvorlage”, der er uns vor Augen führt, was wir alles machen könnten, es aber nicht tun.

http://auer.netzliteratur.net/pferd/handy.html

Fundstück der Woche: Zahras Paradise

Tausende Menschen auf Teherans Hausdächer skandieren “Alahu akbar.” Das Bild, das unsere Erinnerung an den Juni 2009 und Protest vieler vieler Iraner gegen das Regime Mahmud Ahmadinedschads prägt.

Einen differenzierten Blick ermöglichen uns die Personen die über Social Media, über Twitter und in Blogs über die aktuelle Lage im Iran berichten.

Zwei dieser “Citizen Journalists” sind die Medien-Künstler und Comic-Zeichner Amir & Khalil. In ihrem Webcomic-Projekt Zahras Paradise erzählen sie beispielhaft am Verschwinden des jungen Mehdi persönliche Schicksale aus dem Umfeld der Proteste und machen die unbegreiflichen Repressionen sichtbar.

Aber macht euch einfach selbst ein Bild: >>>http://www.zahrasparadise.com/<<<

Fundstück der Woche: An Anna Blume

Eine wunderbare Vertonung des gleichnamigen Gedichts des MERZ-Meisters Kurt Schwitters:

http://www.youtube.com/watch?v=-TsP61HgV_o&feature=related

Jetzt im Kino und bei textunes: Percy Jackson – Diebe im Olymp

Hehyo Folks,

heute mal eine erfreuliche Meldung für alle Lese- und Kinofreunde. Der neue Film des Harry-Potter-Regisseurs Chris Columbus “Percy Jackson – Diebe im Olymp” kommt heute in die Kinos. Wer sich vor der Premiere nochmal storytechnisch auf den neusten Stand bringen will: Die ersten beiden Bände von Percy Jackson sind schon bei textunes online:

=> Diebe im Olymp

=> Im Bann des Zyklopen

Wer den Trailer noch nicht gesehen hat:
=> Trailer

Notizen, Lesezeichen, Eselsohren und der ganze andere Papierkram

(formally known as Das Problem mit (ohne) der (die) Haptik, Teil 3)

Ja, ja, ich weiß ich war n bischen übermütig. Ganz so einfach ist das Problem mit der Haptik dann doch nicht. Es ist eben nicht nur ein reines Immersionsproblem und lässt sich damit nicht nur auf Content-Ebene lösen… Es ist auch ein Problem der Materialität.

Okay es gibt schon farbige und flexible Displays, aber bis man die mal so zerknüllen, falten und bekritzeln kann wie Papier, wird wohl noch ein bischen Zeit ins Land gehn…

Aber auch wenn man die Materialität solcher Dinge, wie z.B. Eselsohren nicht eins zu eins nachbauen kann, ihre Funktionen kann man sehr wohl digital rekonstruieren. Doch bevor man sich ans Nachbauen macht sollte man erstmal das analoge Vorbild genau erfassen. Deshalb enthält dieser Beitrag eine kleine Onthologie der Lese-Zeichen:

(cc) Crystal Campbell Bestimmte Rechte vorbehalten

- Unterstreichung: verändert den Schriftstil von normal zu underline. die Frage, die man sich hier stellt ist: wird hier neuer Content hinzugefügt? hmm.. nein!

- Notiz: im Gegensatz zur Unterstreichung – hier verändert der User DIREKT den Content (bei den meisten eBooks geht so was gar nicht)
Was aber bei einer digitale Notiz möglich ist, obwohl ich auch noch keine Reader-Software gesehen habe, bei der es wirklich komfortabel funktioniert: exportieren…
Klappt beim Printbuch nur durch Abtippen bzw. Ausschneiden.

- Eselsohr: eine irreversible Falte im Material, meistens um direkt an eine bestimmte Stelle zurückzufinden. digital nachbauen? viel Spass. das dauert. um nicht zu sagen, kannste knicken.

- Lesezeichen: funktioniert wie ein Eselsohr. Außer, dass es seinen Content (meistens zu Marketing-Zwecken) selbst mitbringt. Und es macht keine Falten ins Buch.

- Lesebändchen: Das Buch merkt sich, wo man es das letzte Mal aufgeschlagen hat. Die Grafik ist dann beinahe trivial.

- Angeheftete Notiz: gibt’s eigentlich kaum in echten Büchern… beim eBook dann auf einmal ganz oft: Heißt sich dann annotated bookmarks ;)

eBooks auf dem Nintendo DS?

Yes we got it! Während sich die Classic-App öffentlich zum iBookstore upgradet, erobert sich ganz heimlich ganz andere Plattformen… *gg*

Also das Nintendo gerne mal den Bock zum Gärtner macht, das wissen wir ja spätestens seit “Gartenkurs – Ich habe einen grünen Daumen” aber die Meldung fand ich dann doch ziemlich cool: 200 deutsche Klassiker als “Spielemodul” auf der neuen Nintendo Dsi LX. Inwieweit es wirklich Verbreitung findet, steht und fällt wahrscheinlich mit der Qualität der versprochenen didaktischen Aufbereitung. Ich persönlich, hoffe ja, dass sie gut ist, weil das Produkt (und seine Nachfolger) die Möglichkeit bietet jungen Lesern die ziemlich ergiebige Diskurslandschaft der deutschen Sprache aufzuschließen- den richtigen “digital natives”, nicht so pseudo-natives wie ich, der mit erst mit 7 seine erste Windows-Tastatur in der Hand hatte.

(cc) RIRI Traummann Bestimmte Rechte vorbehalten

Ich glaub ich geh mal unsere Entwickler nerven, dass sie nen textunes-Reader für Nintendo bauen sollen… Ob der Wunsch in Erfüllung geht?
Naja bis dahin gibts passend zum Thema noch nen kleinen Musik-Tipp:
Welle Erdball – Tötet Onkel Mario!

Das Problem mit (ohne) der (die) Haptik (Teil 2)

Heyho, für alle die Teil 1 noch nicht gelesen haben: In diesem Beitrag gehts darum, warum “26″ von Anthony Zuiker aus gestalterischer Perspektive das weltbeste eBook ist und wie man die armen Menschen, die eBooks doof finden, weil man nicht darin blättern kann, mit anderen Immersions-Effekten trotzdem glücklich machen kann. Soweit, weiter im Text:

(cc) goXunuReviews Bestimmte Rechte vorbehalten

Die Entwickler von “26″ nutzten vor Allem zwei Möglichkeiten um den Leser kontinuierlich zu fesseln: grafische Elemente und Sound-Gestaltung:

1. Grafik:

ein iPhone hat ein hochauflösendes Farbdisplay. Und das nutzt der Autor (respektive die Entwickler) voll aus.

- Ein komplett auf das Buch zu geschnittes User Interface: Anders als viele andere eBooks (nicht nur die Schwarzweiß-Trauerspiele sondern auch als die meisten andren iPhone-Applikationen) gibt es (wie beim Printbuch auch) keine wahrnehmbare Grenze zwischen Lesegerät/Readersoftware und Content. Dieses einheitliche Layout macht das Buch zu einem Gesamt-Erlebnis.

- Dreidimensionalität: Da viele eBooks auf ePubs basieren und damit letztendlich auf Druckfahnen, können sie ohne weitere Bearbeitung nichts anderes sein als zweidimensionale Printseiten. Bei einem Print-Buch ist es vollkommen okay, dass der eigentliche Content nur zweidimensional ist (bis auf Illustrationen), da durch das Umblättern der Seiten die Textoberfläche dreidimensional erfahrbar wird. Das wird sie auf einem Bildschirmgerät leider nicht. Daher hat sich das Team von Anthony Zuiker zwei andere Features einfallen lassen, die Dreidimensionalität wiederherstellen. Zum einen wird beim Wechsel in den Text ein Lesebändchen über den Text eingeblendet, zum anderen lässt sich das Inhaltsverzeichnis gegen eine Hintergrundgrafik verschieben.

2. Sound:

- Seiten umblättern: Per se ist ein eBook im Gegensatz zu Buch ein lautloses Gerät, was vom Leser zurecht als fehlend, als weniger immersiv empfunden wird. Dieses Fehlen lässt sich jedoch ganz einfach beheben, indem man bei jedem Seite-Umblättern ein Geräusch abspielen lässt. Und hier offenbart sich das Potential von Multimedia-Geräten (wie z.B. dem iPhone), denn im Gegensatz zu einem Printbuch ist man beim eBook nicht nur auf ein einziges Geräusch festgelegt, sondern der Entwickler kann völlig frei aus einem Repertoire unterschiedlichster Sounds schöpfen. So kann er eine auf den jeweiligen Inhalt zugeschnittene Geräuschkulisse aufbauen, um das vorher schon angesprochene “Gesamt-Erlebnis” zu erzeugen. Dabei muss allerdings beachtet werden, dass es sich nicht um eine statische Komposition handelt, sondern das der Leser mit jedem Tipp Einfluss auf die Geräuschkulisse nimmt, so dass sie sich mit dem Lesefluss des jeweiligen Users verändert. Ob das Verwischen der Grenze zwischen Buch und Musikinstrument, das dadurch auch entstehen kann, gewollt ist, muss hier jeder Autor/Entwickler selbst entscheiden, bei “26″ kann man das Experiment jedoch als mehr als gelungen bezeichnen.

Nachtrag: Ich dachte eigentlich, das Thema wäre damit gegessen. Aber anscheinend gehts weiter.

Fundstück der Woche: notpron

Ich weiß, ist schon ein alter Hut, aber nichts desto trotz immer noch: the hardest riddle in the net!

140 knalharte Rätsel-Level, die in ihrem Hirnverzwirbler-Konstante definitiv an ZakMacKracken rankommen…

http://de.wikipedia.org/wiki/Notpron

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